Pinker Smoothie mit dem Mineralizer

Eigentlich bin ich ja schon seit Wochen am experimentieren mit meinem Mineralizer. Leider ist das erste Video erst jetzt fertig geschnitten. Aber gut Ding braucht eben Weile.

Also, wie ist es mir ergangen mit dem Magnesiumwasser?
Natürlich gilt auch in diesem Fall, dass die Regelmäßigkeit den Erfolg ausmacht. Und Regelmäßigkeit hat natürlich immer ein bisschen etwas mit Disziplin zu tun. Dranbleiben muss man halt. Und ich gebe zu, dass der Mineralizer nicht jeden Tag von mir gefüllt wurde. Manchmal hab ich es vergessen, manchmal war ich einfach zu ungedultig abzuwarten bis das Wasser durchgelaufen ist. Aber im Großen und Ganzen bin ich brav dabei und habe eine Reihe von Smoothies und ähnlichem gemacht. FullSizeRender

Das erste Rezept, das ich in Angriff genommen habe, stammt aus dem tollen Rezeptbuch von BWT. Reinhard-Karl Üblacker hat es kreiiert. Natürlich kann man es beliebig abwandeln. Hier auf jeden Fall das Originalrezept und das entsprechende Video dazu:

 

Pinker Smoothie mit tiefgekühlten Himbeeren

Zutaten (für 1 Glas):

150g tiefgekühlte Himbeeren (natürlich kann man auch frische  nehmen und sich mit dem Magnesiumwasser Eiswürfel produzieren und hinein geben)

2 EL Agavensirup oder Honig
50ml Hafer- oder Reismilch (ich hab auch Mandelmilch ausprobiert. Sehr lecker!)
1 Prise Zimt (alt. Cardamon oder Rosenwasser)
3 Basilikumblätter zum Garnieren
100ml mit Magnsium mineralisiertes, gefiltertes Wasser

Zubereitung

Die Himbeeren in einen Standmixer geben. Hafer- oder Reismilch und das Wasser hinzu geben. Crushen bzw. mixen. Mit Agavensirup süßen und nochmals kurz mixen. In einem Glas mit ein paar Basilikumblättern anrichten.

 

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Sitzen in Kraft und Stille

4 Tage im Daishin-Zen Kloster

Zen01Im vita club, unserem Fitnessclub in Salzburg, eröffnen wir gerade eine Zendo. So nennt sich ein Zen-Meditationsraum. Da ich mit Meditation bisher nur am Rande etwas zu tun hatte, beschloss ich für 4 Tage in ein Zen-Kloster zu gehen, um mit einen ersten Eindruck zu verschaffen, worum es bei der Sache eigentlich so wirklich geht. Eingeladen wurde ich von Claudia, einer ehemaligen Mitarbeiterin und langjährigen Geschäftspartnerin, die sich inzwischen voll und ganz dem Zen-Weg verschrieben hat. Die Idee eine Zendo in Salzburg zu eröffnen, kam von ihr. Claudia ist die absolute Powerfrau und wir konnten schon viele gemeinsame Projekte verwirklichen. Daher zögerte ich auch keine Sekunde und nahm ihre Einladung an, natürlich in voller Neugierde was mich vier Tage lang auf dem Zen-Leaderhip Seminar mit Zen-Meister Hinnerk Polenski erwarten würde.

Conny und Claudia: Eingang Zen-Kloster

Es geht los: Claudia ist schon da als ich im Daishin Zen-Kloster in Buchenberg ankomme.

Beim Wort Kloster eröffnen sich ja sofort erste Assoziationen. So im Sinne von Kargheit, Disziplin, Verzicht, Schweigen und nicht zuletzt der sakrale Aspekt. Um so überraschender meine Ankunft im Daishin-Zen-Kloster in Buchenberg mitten im schönen Allgäu. Das erst vor 1,5 Jahren eröffnete Zen-Kloster war eigentlich einmal ein bayerisches Landhotel. Und so trifft bayerische Gemütlichkeit auf japanischen Lifestyle. Eine lustige und auch sympathische Kombination. Ganz anders wie die Vorstellung einer kargen Klosterzelle.

Tag 1: Vom Klang in die Stille

In der Hotelhalle treffe ich auf Constanze. Sie ist Meditationslehrerin und verantwortlich für die nächsten 4 Tage. Genauer gesagt für unsere Truppe an Führungskräften und Unternehmern, die sich allesamt mehr Gelassenheit, Ruhe und Kraft für den Alltag wünschen. Sofort fällt mir Stefan auf. Mit seiner lustigen und offenen Art hat er gleich meine Sympathiepunkte. Stefan fragt all das, was sich andere nicht zu fragen trauen. Er entspricht damit so gar nicht dem Klischee vom hochspirituellen und esoterisch veranlagtem Teilnehmer, sondern ist eher so einer wie du und ich. Ganz normal eben.

Die meisten haben noch kaum Zen-Erfahrung und so erfahren wir in einem ersten Vortrag, was Zen eigentlich ist. Zen ist auf jeden Fall mal keine Religion oder Philosophie. Es ist nicht hochvergeistig oder gar esoterisch.Zen hilft vielmehr den Alltag, mit all seinen Herausforderungen leichter, gelassener und mir mehr Energie und Kraft zu bewältigen.

Das klingt schon mal höchst geerdet und praxisnah. Das gefällt mir. Der Körper spielt eine große Rolle. Bewegung spielt eine große Rolle. Das gefällt mir natürlich auch. Genau genommen sind Körper, Geist und Energie gleichwertig und Zen stellt quasi die Verbindung dieser drei Elemente dar. Das machen auch die drei Eckpfeiler von Zen deutlich. Der erste davon ist gleich mal der wichtigste: Zazen, Sitzen in Kraft und Stille. Also die Meditation. (Zur Vervollständigung: beim zweiten Pfeiler geht es um Meditation in Bewegung, dem „Do“, also Training, wie z.B. meditatives Laufen. Der dritte Pfeiler bezieht sich auf Zen im Alltag.)

Buddhas überall. Das Zen-Kloster Buchenberg ist ein Ort der Stille und Achtsamkeit.

Buddhas überall. Das Zen-Kloster Buchenberg ist ein Ort der Stille und Achtsamkeit.

Und weil die Meditation im Sitzen eine große Bedeutung hat um Freiheit und Erfüllung zu erlangen, geht es auch gleich nach dem Mittagessen damit los. An dieser Stelle lernen wir Waltraud kennen und mit ihr eine Reihe von japanischer Begriffe.

Waltraud ist unser Jiku. Der Jiku (Gendern ist im Zen glaub ich nicht angesagt….) leitet die Meditation und ist für die Ruhe in der Zendo verantwortlich. Und dafür, dass alle Regeln eingehalten werden. Die Regeln, die sich im ersten Moment vielleicht lustig oder gar lächerlich anhören mögen, dienen in erster Linie der Klarheit, die enorm wichtig ist, wenn man sich in einem Raum bewegt, in dem nicht gesprochen wird. Da darf es einfach keine Missverständnisse geben, wer auf welchem Platz sitzt, wer als erster geht, wann angefangen wird, usw.
Klarheit ist überhaupt ein wichtiger Begriff im Zen. Man geht zügig und dynamisch, damit man im Sitzen umso besser in Stille versinken kann. Letztlich sind die Regeln nichts anderes als eine Hilfestellung, damit man möglich gut in die Meditation gehen kann.

Sitzen in Kraft und Stille auf dem Holzbänkchen

Sitzen in Kraft und Stille. Die Holzbänkchen sind bequemer als sie aussehen und helfen bei der aufrechten Sitzposition.

Gesessen wird entweder auf einem Holzbänkchen oder auf einem Sitzkissen. Es dauert eine Weile, bis jeder seine persönliche Sitzposition gefunden hat. Da will jetzt keiner ein Risiko eingehen, denn der erste Blick auf das Seminarprogramm zeigt schon: gesessen wird sehr viel, bis zu 6 Stunden am Tag. Eine Einheit dauert 25 Minuten. In dieser Zeit darf man sich nicht, aber auch gar nicht bewegen. Denn nur diese strenge Form ermöglicht es, dass der Geist still und frei von Gedanken wird. Soweit die Theorie. Die Praxis soll es weisen, denke ich mir.

Sobald der Jiku mit den Holzstäben, den Takkus, schlägt, darf sich in der Zendo nichts mehr rühren. Dann kommen vier Klangsignale auf der so genannten Inkin (sieht aus wie eine kleine Klangschale mit Griff). Vom Klang in die Stille ist das Motto. Und tatsächlich: mit den Tönen hat man das Gefühl in die Meditation hinein zu floaten.
Neben mir sitzt Stefan und lässt einen kaum hörbaren aber zufriedenen Seufzer von sich. Ein Ziel von Zazen ist es, die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. Also zumindest nicht an einem Gedanken festzuhalten, sondern ihn gleich wieder ziehen zu lassen. Gedanken sind Objekte der Beobachtung, heißt es im Zen. Gar nicht so leicht und ehe ich die ersten gedankenfreien Momente erlebe, ist das erste Zazen schon wieder aus.

Abendessen steht an. Bei den Mahlzeiten wird geschwiegen. Das wird allerdings nicht als zen-mäßiges Dogma, sondern hier vielmehr als Achtsamkeitsübung verstanden. „Freut Euch, wenn Ihr mal kein Small Talk machen müsst“, meint Constanze. Also nicht quatschen, sondern aufs Essen konzentrieren. Slow Food würde man in meiner Branche sagen. Für mich als militanter Schnellesser auf jeden Fall mal ganz gut.

Nach einem Vortrag über Zen und Leadership steht am Abend das Taiwa, das Einzeltraining mit der Meditationslehrerin an. Von Constanze bekommt jeder seine ganz persönliche Übung, die einem bei den nächsten Zazens helfen soll, mehr Tiefe zu erlangen. Immer öfter fällt jetzt der Begriff Hara.
Hara bezeichnet unser Kraftzentrum, quasi der Ort am dem die gesamte Lebenskraft gebündelt wird. Hara anzusteuern, es zu stärken um dann irgendwann in Folge ganz „im Hara zu sein“, ist ein weiteres Ziel von Zazen. Bis 22 Uhr üben wir in der Gruppe. Danach merkt man den Teilnehmern eine gewisse Erschöpfung gepaart mit einer Art innerer Ruhe an. Die Anregung von Stefan noch auf ein Bier zu gehen, lehnen die meisten ab und verziehen sich auf ihr Zimmer. Immerhin beginnt es am nächsten Morgen schon um 5 (!) Uhr. Ein bisschen Schlafmangel wäre gut um besser in die Meditation zu kommen, meint Constanze. Wenn sie meint…..

 

Tag 2:             4.38 Uhr: Tagwache

Aus Panik den Handyweckton zu überhören, konnte ich seit zwei Stunden kaum schlafen.

Der Tag beginnt früh. Um 5 Uhr startet das erste Zazen. Immer an meiner Seite: Stefan.

Der Tag beginnt früh. Um 5 Uhr startet das erste Zazen. Immer an meiner Seite: Stefan.

Doch jetzt heißt es raus aus dem Bett. Es ist stockfinster. Nach und nach füllt sich die Zendo mit Teilnehmern. Die Takkus klappern, die Inkin klingelt viermal und auf die Sekunde tritt nahezu mystische Stille ein. Mein Versuch „gedankenlos“ zu werden nimmt ganz langsam Gestalt an. Immerhin schaffe ich es für ein paar Minuten  zu einer gewissen Tiefe und einer Art Leere zu kommen und das fühlt sich toll an. Irgendwie schwer und schwerelos zugleich, irgendwie fast  körperlos. Das Zeitgefühl verschwindet und so beenden die Takkus die erste Runde schneller als erwartet. Die nächste Runde beginnt und der Jiku ruft zum Dahan, dem japanischen Weckruf. Inzwischen hat sich auch Claudia zu uns gesellt. Ihre Aufgabe ist es nun, mit der Trommel den Dahan zu schlagen. Danach beginnt die Sarei, die japanische Teezeremonie. Alles erfolgt wieder strengen Abläufen, Ritualen und Regeln. Genau wie das Kinhin, die Gehmeditation, heute im Stockfinstern nach draußen. Inzwischen bin ich Fan von den Regeln. Man bewegt sich wie in einer Art Choreografie und gleitet damit in die stille Phase hinein. (NLPler würden die fixierten Abläufe am ehesten als Anker bezeichnen.)

Gegen Abend nähert sich der vorläufige Höhepunkt. Unser Zen-Meister Hinnerk Polenski tritt zum ersten Mal in Erscheinung. Sein Vortrag findet in der Zendo in Meditationshaltung statt. Ergo: man sieht nicht viel, sondern hört mehr, was den Eindruck keinesfalls schmälert. Nach 15 Minuten ist wieder alles vorbei und man lässt die gehörten Worte in Stille nachwirken.

Zen-Meister Hinnerk Polenski und ich in der Buddhahalle

Zen-Meister Hinnerk Polenski ist  Mitglied des Hokoji-Rainzai-Ordens in Japan. Sein „Zen-Name“ ist „Syobu“ (jap. Zen-Krieger).

Beim Abendessen macht sich eine kleine Nervosität unter den Teilnehmern bemerkbar. Das Dokusan (sprich „Dok’san“), also das One-to-one Gespräch mit dem Zen-Meister steht an. Man selbst müsse das Gespräch eröffnen, erklärt uns Waltraud. Ansonsten kann es sein, dass man sich nur 5 Minuten anschweigt. Sehr viel länger dauert das Dokusan nämlich nicht. Es geht also darum sein Anliegen in kurzen Worten auf den Punkt zu bringen. Kein Gelaber oder Gesuder. Kurz und prägnant. Uff. Gar nicht so leicht. Inzwischen hat sich eine weitere Gruppe an Teilnehmern uns angeschlossen. Wir sind nun 15 Personen in der Zendo, jeder soll drankommen. Beim Klang der Inkin versuche ich mich zu entspannen.
Das sollte eines der schwierigsten Zazens des Wochenendes werden. Plötzlich ruft der Jiku „Dokusan“ und Matthias, der Inji (Assistent des Meisters) stürmt herein. Einer nach dem anderen darf zu Hinnerk ins Nebenzimmer. In der Zendo wird es zunehmend unruhiger. Das ständige Hin-und-Her Laufen der Teilnehmer und die Gedanken an das bevorstehende Gespräch (die man natürlich gleich wieder zu verabschieden versucht) machen die Konzentration auf die Übung immer schwerer. Ich frage mich, ob diese Unruhe gewollt ist und eine zusätzliche Herausforderung darstellen soll. In dem Moment bin ich auch schon dran, verbeuge mit auf meiner Matte und begebe mich schnellen Schrittes zur Tür.

Die Bewegungen im Zen sind im Gegensatz zum ruhigen Sitzen schnell und dynamisch. Klarheit ist hier wieder das Zauberwort und gleichzeitig der Schlüssel um das Gespräch zu eröffnen. Zum ersten Mal sehe ich dem Zen-Meister in die Augen. In einem Buch über das Leben in einem richtigen japanischen Kloster habe ich gelesen, dass es genau der Gegensatz zwischen den strengen (in Japan wirklich SEHR strengen) Regeln und der Güte und Weisheit des Zen-Meisters im Dokusan ausmacht, um sich persönlich entwickeln zu können.
Im modernen Leben würde man sagen der Zen-Meister ist der Coach. Und das Coaching läuft wahrlich nicht immer leise ab. Hinnerk Polenski ist mit seinen sicherlich 2 Metern und seiner beeindruckenden Körperstatur fast schon eine Art Urgewalt. Und die kann auch mal brüllen, dass man buchstäblich zusammenzuckt um kurz darauf wieder in beruhigender Ruhe zu versinken.

Mit vielen Eindrücken gehe ich ins Bett und freue mich schon wieder, wenn um 4.38 Uhr der Wecker klingelt. Kann man süchtig werden nach Meditation?

Tag 3: Tee trinken mit dem Zen-Meister

Nach dem 3-stündigen Morgenritual steht heute Sport auf dem Programm. Zen und Laufen. Das interessiert mich. Doch dazu kommt es erst gar nicht, denn ich erhalte eine

Meine Einladung zum persönlichen Gespräch mit dem Zen-Meister :-)

Meine Einladung zum persönlichen Gespräch mit dem Zen-Meister wird mit vom Inji überbracht.

Einladung zum persönlichen Gespräch mit dem Zen-Meister. Nur für einige der Teilnehmer hält der Inji den kleinen Zettel mit der Einladung in der Hand. Ein bisschen stolz bin ich natürlich, dass ich zu dem illustren Kreis gehöre und die Gelegenheit bekomme, Hinnerk Polenski in seinem Teehaus zu besuchen. Ganz anders wie im Dokusan findet das Gespräch in gemütlichen Sesseln vor einer wunderbaren Bücherwand statt. Die Atmosphäre ist locker, die Ratschläge jedoch nicht minder auf den Punkt gebracht.

Wir treffen uns im Teehaus am anderen Ende des Daishin Zen-Klosters

Wir treffen uns im neu erbauten Teehaus am anderen Ende des Daishin Zen-Klosters.

Als ich das Teehaus verlasse ist plötzlich vieles klar. Wieder die Klarheit. Ich sehe die nächsten Schritte vor mir und fühle mich fokussiert auf das Wesentliche. Sich zu fokussieren ist laut Zen enorm wichtig um das Leben zu meistern ohne auf der Strecke zu bleiben.

Am Nachmittag folgt eines der Höhepunkte des Seminars: Zen-Leadership Training mit dem Zen-Meister. Das Training ist eigentlich nichts anderes als eine entspannte Fragerunde.
Die Fragen sollten wir schon im Vorfeld auf dem Zettel formulieren. Was fragt man einen Zen-Meister? Persönliches? Etwas Hochintellektuelles? Etwas Praktisches? Man will ja schließlich vor der Gruppe mit seiner Frage nicht wie der Depp vom Dienst dastehen. Ich entscheide mich für ein paar praktische Fragen aus meinem Leben. Hinnerk weiß nicht nur zu jeder Frage eine interessante Antwort, sondern jede Antwort ist ein eigener Vortrag für sich. Lehrreich. Spannend. Persönliches preisgebend. Und zumeist alltagstauglich. Bei jeder Antwort merkt man, da sitzt jemand, der wirklich viel weiß. Über Religion, Geschichte, Philosophie, Politik und Kultur. Und jemand, der viel erlebt hat und spannende Leute in seinem Leben getroffen hat. Und jemand, der sich an ein paar Apps zum Thema Zen-Meditation erfreuen kann und damit doch wieder ganz menschlich und normal ist.

Am Abend findet das Abschluss-Dokusan statt. Schweigend gegenübersitzend. Meditierend. Ganz in der persönlichen Übung drin. (Zugegeben mit einer angemessenen Portion Aufregung). „Gut“, meint der Zen-Meister und lächelt. Gut, denke ich mir und bin zufrieden. Warum eigentlich? Es geht ja hier schließlich nicht um Leistung, sondern „nur“ um die Selbsterfahrung. Egal, es fühlt sich einfach gut an. Fertig.

 

Tag 4: Back to life

Das Seminar neigt sich dem Ende zu. Heute dürfen wir ausschlafen. Das Zazen beginnt erst um 6 Uhr. Schade eigentlich, denke ich mir. (Genieße die Stunde Schlaf trotzdem. Und außerdem: Schlaf ist wichtig, meint Hinnerk.)

In der Abschlussrunde im Seminarraum erhalten wir noch jede Menge praktische Tipps für die Meditation Zuhause und die Anwendung von Zen im Alltag. Eine tägliche Meditationseinheit von 25 Min., am besten am Morgen ist das Ziel. Ob ich das durchhalte? Ich weiß es nicht, aber ich bin motiviert und hole mir bei Claudia im Shop gleich meine persönliche Sitzmatte. Mit ein klein bisschen Erleichterung denke ich an unsere Zendo Club und die Möglichkeit ab jetzt auch regelmäßig in der Gruppe trainieren zu können.

Das Seminar ist vorbei. Jetzt heißt es Zen im Alltag zu leben.

Das Seminar ist vorbei. Jetzt heißt es Zen im Alltag zu leben.

Ich lasse mir mit der Abreise Zeit. Irgendwie hält es mich noch ein wenig an diesem Ort der Stille. Als alle anderen Teilnehmer weg sind und ich noch ein wenig mit Claudia über unsere Zendo im vita club plaudere, erklärt sich Hinnerk Polenski bereit noch ein gemeinsames Foto für meinen Blog zu machen. Zu meiner Freude schlägt er die Buddhahalle als Foto-Location vor. Ich empfinde das als Ehre und als perfekten Abschluss für ein bereicherndes Wochenende.

Vielen Dank Hinnerk! Und vielen Dank an Constanze, Waltraud, Max, Matthias und Claudia.

Hier kann man die Zen-Meditation ausprobieren:

ZEN Meditation zum Kennenlernen
in der Zen-Lounge im vita club Süd, Alpenstr.95-97
Montag, 14.Dezember 2015:        17.30 – 19 Uhr (Restplätze) &  19.30 – 21 Uhr (ausgebucht)
Sonntag, 13.Dezember:                 17.30 – 19.00 Uhr
Anmeldung unbedingt erforderlich unter +43 (0)5 06 09 oder unter
zendo-salzburg@vitaclub.at!

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Der BWT Mineralizer im Test

Pitcher_2,7l_frontal_geschlossen_MTS_3Ich teste. Seit zwei Wochen trinke ich Wasser. Genaugenommen trinke ich immer Wasser, aber seit 14 Tagen ein besonderes. Denn mein Wasser ist angereichert mit Magnesium. Außerdem ist es gefiltert. Das soll das Wasser besonders weich und angenehm machen. Tut es auch, zumindest wenn man einen sensiblen Gaumen hat. Möglich macht das ganze der BWT Mineralizer, den ich seit zwei Wochen testen darf. Ich hab alles ausprobiert: Tee und Kaffee gekocht, Smoothie gemacht, mein eigenes Wellnesswasser hergestellt und meine Vitalstoffe damit zubereitet. Ich hab jede Menge Videos gedreht, die in Kürze online sein werden. Jetzt kenn ich mich aus. Aber von Anfang an:

Die Installation
Ich bekenne mich als erklärter Gebrauchsanweisen-Verweigerer. Das hat mich in der Vergangenheit schon in die ein oder andere missliche Situation gebracht. Diesmal wollte ich dem Produkt aber eine Chance geben und wählte einen ruhigen Samstag Nachmittag für die Inbetriebnahme meines Mineralizers aus. 20 Minuten sollte man so in etwa einplanen, bis das erste Magnesium-Wasser die Kehle runterrinnt. Die Filterkartusche muss einmal unter Wasser gesetzt werden, es braucht einen Durchlauf um das ganze Ding von Rückständen o.ä. zu befreien, usw.

Das erste Glas
Irgendwann steht das Ding und ich teste das erste Glas mineralisiertes Wasser. Daneben ein zweites Glas mit normalem Leitungswasser. In der Tat schmeckt das gefilterte Wasser irgendwie weicher und geht angenehm die Kehle runter. Dann der Blindtest. Der ist nicht aussagekräftig, weil das Leitungswasser dann doch irgendwie kälter ist und allein schon deshalb sofort zu identifizieren ist. Hier macht sich ein kleiner Haken des Filterns bemerkbar. Bis nämlich die ganze Karaffe mit 2,7l (bzw. 1,5l gefilteres Wasser) Fassungsvermögen voll ist, vergehen schon mal ein paar Minuten, denn der Filter lässt nur eine bestimmte Menge Wasser durch. Eine kleine Geduldsprobe (und Geduld ist wahrlich nicht meine Stärke). Das Wasser hat sich in dieser Zeit schon ein bisschen erwärmt. Für mich kein Problem, weil ich sowieso nicht so gern kalt trinke, wer es gern eiskalt hat, der muss mit Eiswürfel nachhelfen.
Mein Tipp: mit dem mineralisierten Wasser Eiswürfel herstellen. Das funktioniert dann auch in anderen Getränken gut, denn das Magnesium wirkt als eine Art Geschmacksverstärker.

Magnesium-Wasser to go
Bei meiner Lieferung war auch eine recht stylische Wasserflasche dabei. Die fülle ich mir fürs Auto an. Richtig gut finde ich den pinken Henkel an der Flasche. Frage mich, warum da noch nie jemand draufgekommen ist, aber das ist wirklich praktisch. Die Flasche passt außerdem perfekt in die Autokonsole und ist auch für die Handtasche klein genug. Ein eindeutiger Pluspunkt!

Ich merke, dass ich deutlich fleißiger beim Trinken bin als normal. Ob das an der tollen Flasche, am sanften Geschmack des Wassers oder daran liegt, dass ich grad voll motiviert bin, weiß ich nicht. Egal, der Effekt zählt.

Coffee & Tea
Als nächstes kommt mein Espresso dran. Und hier merkt man jetzt einen deutlichen Geschmacksunterschied zum normalen Wasser. Der Kaffee schmeckt eindeutig runder und aromatischer. Wieder ein Pluspunkt.

Zum Frühstück trinke ich Tee. Hier war ich nicht sonderlich überrascht, dass das geschmackliche Erlebnis positiv ausfällt. Ich beschäftige mich ein bisschen mit Tee und durfte auch schon bei einer Teeverkostung beim ältesten Hamburger Teekontor dabei sein. Daher weiß ich, dass das Wasser in unserer Gegend generell viel zu hart für gut schmeckenden Tee ist und ein Wasserfilter ganz generell zu empfehlen wäre. Vor allem Grüntees profitieren vom Magnesium-Wasser. Hier orte ich allerdings ein eindeutiges Zeitproblem. Frühmorgens dauert es mir einfach zu lang das Wasser durch den Mineralizer laufen zu lassen um dann erst mit der Teezubereitung zu beginnen. Alternativ kann man die vorbereitete Karaffe über Nacht in den Kühlschrank stellen.

BWT_Popsicles_HS_05

In den Rezeptheften gibt’s auch tolle Eisrezepte

Was man noch alles machen kann: Smooties, Eis & Co
Nach den ersten rudimentären Tests steige ich quasi in die Profiliga auf und beginne zu experimentieren. Der Mineralizer kommt mit einer Reihe von wirklich ansprechenden Rezeptheften für Smoothies, Eis und Getränken daher. Dabei wird man auch gleich in die Farbwelt der Geräte eingeführt. Also ich habe babyrosa erwischt. Alternativ gibt es blau, grün, orange und neutrales weiß. Quasi zum Abstimmen mit dem eigenen Küchendesign. Jede Farbe ist einem Rezept zugeordnet. Ist natürlich nur ein Gag, motiviert aber trotzdem die Sachen auszuprobieren. Auf jeden Fall sind die Entwickler praktisch veranlagt, denn am Ende jedes Rezepthefts gibt es eine Übersichtskarte den Zutaten der Rezepte, die man als Einkaufshelfer verwenden kann. Ich mache mich auf jeden Fall gleich ans Werk zu probiere die ersten Smoothie-Rezepte aus, natürlich mit Videoaufzeichnung. Meine Erfahrungen dazu gibt es dann in einem eigenen Blogartikel.

Der laufende Betrieb
Jetzt nochmal was Technisches. Wie verhält es sich mit Reinigung und Wartung? Den Behälter kann man in den Geschirrspüler geben, den Deckel allerdings nicht. Dort befindet sich nämlich ein automatischer Zähler, der jede Befüllung misst. Denn nach 100 Befüllungen (oder nach einem Monat) muss die Filterkartusche gewechselt werden. Den Zähler kann man zwar mit ein paar Tricks überlisten, aber was bringt das schon. Bei mir ist jetzt gerade Halbzeit. Mal sehen, ob es in der zweiten Monatshälfte zu einem Geschmacksverlust führt.

Spürt man was?
Was Magnesium im Körper bewirkt, habe ich in meinem letzten Blogartikel ja schon mal beschrieben. Jetzt stellt sich die Frage: Spüre ich schon was von der Extraportion Magnesium? Hier eine eindeutige Aussage zu machen, wäre unseriös, denn dazu ist die Menge Magnesium im Wasser dann doch wieder zu gering. Was ich allerdings schon wahrgenehmen kann, ist ein generell sehr gutes Wohlbefinden in den letzten zwei Wochen. Kein Magendrücken, kein Sodbrennen, gute Leistungsfähigkeit in Sport und Beruf. Das kann daran liegen, dass ich jetzt eindeutig mehr trinke, das kann aber auch an der guten Grundversorgung mit Mineralstoffen liegen oder einfach am Placebo-Effekt.

Mein erstes Fazit:

Der Mineralizer hat es auf meinen Küchentisch, und die Flasche in meine Handtasche geschafft. Das ist schon mal was. Außerdem bin ich motiviert zu trinken, das Wasser schmeckt und ich habe das Gefühl mir etwas Gutes zu tun. Jetzt wird es interessant, ob ich meine Motivation hoch halten kann. Auf jeden Fall werde ich noch weitere Rezepte testen und Euch berichten….

Mehr Infos zum Mineralizer gibt’s auch unter www.bwt-filter.com !

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Wie man zu mehr Magnesium kommt:

Kürbiskerne oder gepimptes Leitungswasser?

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Kürbiskerne sind ein perfekter Magnesiumlieferant

Ich darf was testen. Den Magnesium Mineralizer von BWT. Das ist ein Entkalker für Trinkwasser, der gleichzeitig das Wasser mit Magnesium anreichert.

Ich finde ich bin der perfekte Tester. Erstens bin ich ein eine miserable Trinkerin und kann ein bisschen Trinkmotivation gut gebrauchen. Natürlich weiß ich als Ernährungsexpertin wie wichtig es ist zu trinken und ich predige es meinen Kunden täglich. Natürlich kenne ich alle möglichen Tricks, wie man zu seiner täglichen Flüssigkeitsration kommt. Trotzdem passiert es mir immer wieder, dass ich einige Stunden keinen Tropfen zu mir nehme und es nicht einmal merke. Am Abend schaffe ich es dann doch irgendwie auf meine 1,5 – 2 Liter, aber als Sportlerin bräuchte ich wesentlich mehr. Apropos Sport. Der zweite Grund warum ich als Testerin unschlagbar bin. Ich mache Sport. Keinen Leistungssport, aber ich tue fast täglich etwas für meinen Körper: Krafttraining, Yoga, Laufen, Bergsteigen, Biken, usw. Und Sportler brauchen bekanntermaßen besonders viel Magnesium.

Also: Wozu das Ganze?

Warum braucht der Körper Magnesium?

Magnesium ist ein Mineralstoff, den wir (als Nicht-Sportler) in relativ großer Menge benötigen, nämlich ca. 300mg jeden Tag. Die sind z.B. enthalten in:

  • 45 Äpfeln (o.k., der Apfel ist nicht gerade der beste Magnesiumlieferant…)
  • 110g Cashewkerne (die aber über 600kcal (!) liefern)
  • 75g Kürbiskerne (einer der besten Magnsiumlieferanten) oder
  • 10 Scheiben Vollkornbrot

Nachdem es doch nicht ganz leicht ist diesen Bedarf täglich zu decken, dürften 75% an einem Magnesiummangel leiden*. Diese Zahlen beziehen sich zwar auf den amerikanischen Raum, allerdings geht man auch in Deutschland / Österreich von 40-50% aus. Wichtig zu wissen ist, dass wohl nur zwischen 30-60% des Magnesium aus der Nahrung auch wirklich vom Darm aufgenommen werden kann.** Das heißt die tägliche Zufuhrmenge sollte sogar noch höher sein!

Man hört immer, dass besonders Sportler und Stressgeplagte einen erhöhten Magnesiumbedarf haben. Das ist einfach erklärt:

Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung im Muskel. Als natürlicher Gegenspieler von Kalzium sorgt es für Entspannung der Muskulatur. Magnesiummangel macht sich daher mit Muskelkrämpfen bemerkbar. (Auch ein zuckendes Auge kann übrigens einen Magnesiummangel als Ursache haben!).

Die gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit bei Magnesiummangel merkt man schnell an Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Leistungsabfall, aber auch Unruhe, Reizbarkeit, usw. Leute im Stress benötigen daher extrem viel Magnesium, weil es bei jeder Stresssituation zu einem sofortigen Magnesiumabfall im Blut kommt.

Das sind nur zwei Faktoren, warum Magnesium wichtig ist. Es gibt natürlich noch alle möglichen anderen Stellen im Körper (z.B. die Knochen), wo Magnesium gebraucht wird.

 

Wasser als Magnesiumlieferant

Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit Magnesium zuzuführen, ist tatsächlich Wasser. Mineralwasser liefert mehr als Leitungswasser, ist aber umständlicher in der Handhabung. (Die Vöslauer Glasflasche lässt hier mal wieder grüßen ;-))

Zudem haben wir tatsächlich das Glück in einem Land zu leben, wo man das Wasser aus der Leitung trinken kann und es auch noch schmeckt. Nachdem ich empfindlich auf Kohlensäure reagiere, trinke ich daher besonders gern Wasser aus der Leitung.

Und hier kommt unser Mineralizer ins Spiel. Denn der kann das banale Leitungswasser nun mit einer Extraportion Magnesium anreichern. Praktisch und nicht zuletzt kaloriensparend (man denke an die 600kcal der Nüsse….). Das hat dann noch einen zusätzlichen Effekt. Das Wasser schmeckt dann auch noch besser, denn Magnesium fungiert hier als Geschmacksverstärker.

Aber das werde ich alles in den nächsten Wochen ausgiebig testen und darüber berichten. Heute habe ich den Mineralizer mal in Betrieb genommen und siehe da: ich hab schon einen halben Liter getrunken, während ich den Blog geschrieben habe. Was mal wieder beweist: hat man den Focus auf eine Sache, dann funktioniert es auch!

Also, was erwartet Euch die nächsten Wochen:

  • Meine persönlichen Erfahrungen mit der Handhabung des Mineralizers
  • Ausgiebige Geschmackstest in verschiedenen Situationen (sogar meine morgentliche Tasse Tee soll noch besser schmecken)
  • Jede Menge Rezepte, die ich mit dem Wasser ausprobieren werde: Smoothies, Säfte, Eis,…
  • Und natürlich immer wieder interessante Infos rund ums Magnesium.

 

 

**Quelle: http://www.magnesiummangel-info.de/

*laut dem US Department of Agriculture Agricultural Research Service

 

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