Der BWT Mineralizer im Test

Pitcher_2,7l_frontal_geschlossen_MTS_3Ich teste. Seit zwei Wochen trinke ich Wasser. Genaugenommen trinke ich immer Wasser, aber seit 14 Tagen ein besonderes. Denn mein Wasser ist angereichert mit Magnesium. Außerdem ist es gefiltert. Das soll das Wasser besonders weich und angenehm machen. Tut es auch, zumindest wenn man einen sensiblen Gaumen hat. Möglich macht das ganze der BWT Mineralizer, den ich seit zwei Wochen testen darf. Ich hab alles ausprobiert: Tee und Kaffee gekocht, Smoothie gemacht, mein eigenes Wellnesswasser hergestellt und meine Vitalstoffe damit zubereitet. Ich hab jede Menge Videos gedreht, die in Kürze online sein werden. Jetzt kenn ich mich aus. Aber von Anfang an:

Die Installation
Ich bekenne mich als erklärter Gebrauchsanweisen-Verweigerer. Das hat mich in der Vergangenheit schon in die ein oder andere missliche Situation gebracht. Diesmal wollte ich dem Produkt aber eine Chance geben und wählte einen ruhigen Samstag Nachmittag für die Inbetriebnahme meines Mineralizers aus. 20 Minuten sollte man so in etwa einplanen, bis das erste Magnesium-Wasser die Kehle runterrinnt. Die Filterkartusche muss einmal unter Wasser gesetzt werden, es braucht einen Durchlauf um das ganze Ding von Rückständen o.ä. zu befreien, usw.

Das erste Glas
Irgendwann steht das Ding und ich teste das erste Glas mineralisiertes Wasser. Daneben ein zweites Glas mit normalem Leitungswasser. In der Tat schmeckt das gefilterte Wasser irgendwie weicher und geht angenehm die Kehle runter. Dann der Blindtest. Der ist nicht aussagekräftig, weil das Leitungswasser dann doch irgendwie kälter ist und allein schon deshalb sofort zu identifizieren ist. Hier macht sich ein kleiner Haken des Filterns bemerkbar. Bis nämlich die ganze Karaffe mit 2,7l (bzw. 1,5l gefilteres Wasser) Fassungsvermögen voll ist, vergehen schon mal ein paar Minuten, denn der Filter lässt nur eine bestimmte Menge Wasser durch. Eine kleine Geduldsprobe (und Geduld ist wahrlich nicht meine Stärke). Das Wasser hat sich in dieser Zeit schon ein bisschen erwärmt. Für mich kein Problem, weil ich sowieso nicht so gern kalt trinke, wer es gern eiskalt hat, der muss mit Eiswürfel nachhelfen.
Mein Tipp: mit dem mineralisierten Wasser Eiswürfel herstellen. Das funktioniert dann auch in anderen Getränken gut, denn das Magnesium wirkt als eine Art Geschmacksverstärker.

Magnesium-Wasser to go
Bei meiner Lieferung war auch eine recht stylische Wasserflasche dabei. Die fülle ich mir fürs Auto an. Richtig gut finde ich den pinken Henkel an der Flasche. Frage mich, warum da noch nie jemand draufgekommen ist, aber das ist wirklich praktisch. Die Flasche passt außerdem perfekt in die Autokonsole und ist auch für die Handtasche klein genug. Ein eindeutiger Pluspunkt!

Ich merke, dass ich deutlich fleißiger beim Trinken bin als normal. Ob das an der tollen Flasche, am sanften Geschmack des Wassers oder daran liegt, dass ich grad voll motiviert bin, weiß ich nicht. Egal, der Effekt zählt.

Coffee & Tea
Als nächstes kommt mein Espresso dran. Und hier merkt man jetzt einen deutlichen Geschmacksunterschied zum normalen Wasser. Der Kaffee schmeckt eindeutig runder und aromatischer. Wieder ein Pluspunkt.

Zum Frühstück trinke ich Tee. Hier war ich nicht sonderlich überrascht, dass das geschmackliche Erlebnis positiv ausfällt. Ich beschäftige mich ein bisschen mit Tee und durfte auch schon bei einer Teeverkostung beim ältesten Hamburger Teekontor dabei sein. Daher weiß ich, dass das Wasser in unserer Gegend generell viel zu hart für gut schmeckenden Tee ist und ein Wasserfilter ganz generell zu empfehlen wäre. Vor allem Grüntees profitieren vom Magnesium-Wasser. Hier orte ich allerdings ein eindeutiges Zeitproblem. Frühmorgens dauert es mir einfach zu lang das Wasser durch den Mineralizer laufen zu lassen um dann erst mit der Teezubereitung zu beginnen. Alternativ kann man die vorbereitete Karaffe über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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In den Rezeptheften gibt’s auch tolle Eisrezepte

Was man noch alles machen kann: Smooties, Eis & Co
Nach den ersten rudimentären Tests steige ich quasi in die Profiliga auf und beginne zu experimentieren. Der Mineralizer kommt mit einer Reihe von wirklich ansprechenden Rezeptheften für Smoothies, Eis und Getränken daher. Dabei wird man auch gleich in die Farbwelt der Geräte eingeführt. Also ich habe babyrosa erwischt. Alternativ gibt es blau, grün, orange und neutrales weiß. Quasi zum Abstimmen mit dem eigenen Küchendesign. Jede Farbe ist einem Rezept zugeordnet. Ist natürlich nur ein Gag, motiviert aber trotzdem die Sachen auszuprobieren. Auf jeden Fall sind die Entwickler praktisch veranlagt, denn am Ende jedes Rezepthefts gibt es eine Übersichtskarte den Zutaten der Rezepte, die man als Einkaufshelfer verwenden kann. Ich mache mich auf jeden Fall gleich ans Werk zu probiere die ersten Smoothie-Rezepte aus, natürlich mit Videoaufzeichnung. Meine Erfahrungen dazu gibt es dann in einem eigenen Blogartikel.

Der laufende Betrieb
Jetzt nochmal was Technisches. Wie verhält es sich mit Reinigung und Wartung? Den Behälter kann man in den Geschirrspüler geben, den Deckel allerdings nicht. Dort befindet sich nämlich ein automatischer Zähler, der jede Befüllung misst. Denn nach 100 Befüllungen (oder nach einem Monat) muss die Filterkartusche gewechselt werden. Den Zähler kann man zwar mit ein paar Tricks überlisten, aber was bringt das schon. Bei mir ist jetzt gerade Halbzeit. Mal sehen, ob es in der zweiten Monatshälfte zu einem Geschmacksverlust führt.

Spürt man was?
Was Magnesium im Körper bewirkt, habe ich in meinem letzten Blogartikel ja schon mal beschrieben. Jetzt stellt sich die Frage: Spüre ich schon was von der Extraportion Magnesium? Hier eine eindeutige Aussage zu machen, wäre unseriös, denn dazu ist die Menge Magnesium im Wasser dann doch wieder zu gering. Was ich allerdings schon wahrgenehmen kann, ist ein generell sehr gutes Wohlbefinden in den letzten zwei Wochen. Kein Magendrücken, kein Sodbrennen, gute Leistungsfähigkeit in Sport und Beruf. Das kann daran liegen, dass ich jetzt eindeutig mehr trinke, das kann aber auch an der guten Grundversorgung mit Mineralstoffen liegen oder einfach am Placebo-Effekt.

Mein erstes Fazit:

Der Mineralizer hat es auf meinen Küchentisch, und die Flasche in meine Handtasche geschafft. Das ist schon mal was. Außerdem bin ich motiviert zu trinken, das Wasser schmeckt und ich habe das Gefühl mir etwas Gutes zu tun. Jetzt wird es interessant, ob ich meine Motivation hoch halten kann. Auf jeden Fall werde ich noch weitere Rezepte testen und Euch berichten….

Mehr Infos zum Mineralizer gibt’s auch unter www.bwt-filter.com !

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