Wie schreibt man eigentlich ein Buch?

Mein Buch

Mein Kick-off im August

Beim Schreiben meines ersten Buchs bin ich sehr unbedarft an die Sache herangegangen. Ich bin zu meinen Schwiegereltern gefahren, habe mein Baby in deren Obhut gegeben und einfach angefangen zu schreiben. Hat auch funktioniert. Diesmal hatte ich einen Plan:

5 Tage Berghütte

Eines war mir klar. Zuhause wird es nicht funktionieren das Grundkonzept für ein Buch zustande zu bringen. Zuviele Ablenkungen, zu viel Alltag, zu wenig kreativer Freiraum. Also raus aus der Zivilisation. Mein Vater besitzt eine Berghütte im Nirgendwo. Dort sollte es losgehen. Mit ein paar Büchern, meinem Notebook, vielen Karteikarten und Stiften im Gepäck geht es rauf auf 1400m Seehöhe. Ein bisschen mulmig ist mir zumute, so ganz allein auf einer Hütte. Das Wetter ist ein Traum. Um mich herum ein paar Kühe, ein Pferd und ein Pony. Sonst nichts.

Nur der Arbeitstitel steht fest

Ich weiß, um was es gehen soll und ich habe eine Vorstellung von einem Titel. Sonst nichts. Wie fängt man jetzt an? An dieser Stelle danke ich Hermann Scherrer für eine gute Inspiration. Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf und notiere jede Idee auf einer Karteikarten. Danach wird sortiert. Und tataaa: am Ende des Tages steht die gesamte Gliederung des Buchs. Ein cooles Gefühl. Eigentlich bin ich schon fertig. Bei meiner Diplomarbeit war das auch nicht anders. Sobald die Gliederung steht, ist der Rest ein Kinderspiel. Dachte ich….

Jetzt beginnt die Arbeit

Der zweite Tag war schon schwieriger. Jetzt geht es darum die einzelnen Punkte mit Content zu befallen. Ich übertrage die Gliederung in ein Programm für Projektmanagement und fange einfach an zu schreiben. Alles, was mir einfällt. Mal da, mal dort. Wenn es mal nicht weitergeht, wandere ich zum Fischteich, meditiere, gehe Pilze sammeln oder bringe den Pferden einen Apfel. Herrlich. Ich liebe das Autorenleben.

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