So lackiere ich meine Füße

Tipps für den perfekten Zehen-Lack

So bunt wie sich die Zehen im Sommer präsentieren dürfen, ist gute Laune vorprogrammiert. Wenn aber die Füße in Flip Flops und Sandalen eine gute Figur machen sollen, dann braucht es neben einer guten Pflege auch das perfekte Nagelstyling.  Berit vom prime Kosmetikstudio hat die besten Tipps, damit das Ergebnis auch so aussieht, wie man es sich vorstellt:

  1. Das perfekte Material für perfekte Nägel
    Für schön lackierte Füße brauche ich: Unterlack, Farbe nach Wahl, Überlack mit Glanz, Nagelöl, evtl. Nagelkorrekturstift, Nagellackentferner, Wattepads, Kleenex oder Zehenteiler.
  2. Eine gute Vorbereitung 
    Die beste Vorbereitung ist eine gründliche Fußpflege mit allem, was dazu gehört. Doch auch zwischen den regelmäßigen Pflegeeinheiten darf die Farbe am Zeh mal wechseln. In diesem Fall gilt:
    Step 1: alten Nagellack sorgfältig entfernen
    Step 2: den Nagel von Fett und Schmutz befreien (evtl. kurzes Fußbad) und trocknen!
    Step 3: entweder Zehenteiler zwischen die Zehen oder einfach ein Kleenex aufrollen und zwischen die Zehen verteilen.
    Tipp: Natürlich funktioniert das Lackieren prinzipiell auch ohne Zehenteiler. Man tut sich einfach leichter und patzt nicht so leicht.Was mache ich, wenn der Nagellack zu zähflüssig ist? 
    Generell gilt: Nagellacke gehören kühl aufbewahrt, dann halten sie länger. Wenn sie trotzdem etwas zäh werden, kann man sich zu Anfang behelfen, indem man den Lack mit ein paar Tropfen Nagellackentferner „streckt“.
  3. Lackieren mit Gefühl
    Wenn man den Lack aufträgt, sollte man weder zu viel (Tropfgefahr) noch zu wenig Farbe auf dem Pinsel haben. Lieber öfter ins Fläschchen eintauchen, aber immer wieder gut am Rand abstreichen!
    Die unterste Schicht bildet ein neutraler Unterlack, der als Rillenfüller und beste Grundierung dient.  Nun kommt die Farbe, z.B. von Allessandro. Zwei Schichten braucht man um eine stabile Farbe zu erhalten.
    Übrigens: Farben mit Glitzerpartikel drin, halten besser!
    Tipp: Nach dem Lackieren Nägel kurz antrocknen lassen und dann unter kaltes Wasser halten. Die oberste Lackschicht wird damit quasi versiegelt und trocknet besser.
    Lieber nicht: Nägel in der Sonne lackieren. Der Lack wird sofort zähflüssig und das saubere Auftragen wird enorm schwer.Was mache ich, wenn ich gekleckert habe? 
    Fast jedem passiert einmal ein Patzer. Dafür gibt es Nagellack-Korrekturstifte, die für kleine Ausrutscher ganz praktisch sind. Alternativ taucht man ein Wattestäbchen in Nagellackentferner und behilft sich somit. Je schneller die Korrektur erfolgt, desto besser.  Bei gröberer Kleckerei gilt: zurück an den Start!
  4. Das Wichtigste: die Trocknungszeit
    Man kann noch so schön und sauber arbeiten, wenn man dem Lack nicht genügend Zeit lässt um auszutrocknen ist alle Arbeit für die Katz’. Ein bis zwei Stunden muss man auf jeden Fall warten, bevor man wieder in einen festen Schuh steigt, damit das Kunstwerk erhalten bleibt.  Die beste Zeit um sich die Fußnägel zu lackieren ist daher eindeutig abends vor dem Fernseher. Ansonsten sind Flip Flops die Schuhe der Wahl. Mit denen kommt man übrigens auch am besten zur Pediküre ins Kosmetikstudio.Denke immer daran: ein gut getrockneter Lack hält besser! 
    Tipp: im prime Kosmetikstudio kann man sich statt mit Lack die Nägel mit Shellac oder Striplack lackieren lassen. Dieser wird unter UV-Licht gehärtet und man kann direkt danach in jeden Schuh steigen. Außerdem hält die Sache bis zu 4 Wochen lang.
    Lieber nicht: das aus Filmen bekannte „Anhauchen“ oder „trocken pusten“ bringt nichts. Im Gegenteil, es geht vielmehr der schöne Glanz verloren.Was taugen Trocknungssprays? 
    Trocknungssprays sind an sich sind eine feine Sache, denn sie verkürzen tatsächlich die Trocknungszeit, wenngleich man sich keine Wunder erwarten darf. Allerdings sollte man bedenken, dass es sich um ein (weiteres) künstliches Produkt handelt, das auch ökologische Nachteile hat. Trocknungssprays sollten daher eher den wirklich stressreichen Zeiten vorbehalten bleiben.

So, wem das ganze Prozedere jetzt zu stressig oder mühsam ist, der geht am besten zur professionellen Fußpflege. Ich gehe natürlich zu prime! Dort kann man während der Behandlung emails checken, lesen oder sich einfach dem gesellschaftlichen Klatsch und Tratsch widmen.  Wer ganz effizient sein möchte, entscheidet sich bei prime für einen Boxenstopp.
Das bedeutet: Füße und Gesicht werden gleichzeitig behandelt. Die Kids kann man in der Zwischenzeit in der Kinderbetreuung abgeben. So haben alle etwas davon :-)

 

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Die häufigsten Fehler beim Füße pflegen

FußpflegeSitze gerade bei Berit im prime Kosmetikstudio. Sie macht mir immer die Füße. Dieser monatliche Termin ist bei mir Pflicht. Schließlich sollen die Füßchen in Flip Flops und Sandalen gepflegt aussehen.  Wir unterhalten uns gerade darüber, was man bei der heimischen Fußpflege denn so alles falsch machen kann. Und auf welch lustige Gedanken dabei so mache kommen.  Grund genug einen Blog-Artikel dazu zu schreiben.

Die 7 Todsünden in der heimischen Fußpflege

  1. Falsches Werkzeug. 
    An die Füße sollte man nur mit fachgerechtem Werkzeug ran. Die Küchenschere taugt einfach nicht für die kleinen Fußnägel, auch nicht der Hobel aus der Werkzeugkiste. Damit fehlt nun einfach einmal das Feingefühl, so dass man sich im Zweifel mehr Hornhaut runterrubbelt als notwendig. Mit dem falschen Material riskiert man vor allem Blasenbildung und Verletzungen.
    Zur perfekte Ausstattung gehört: eine hochwertige Nagelzange oder –schere (für die Füße besser die Zange),  ein nicht zu grober Bimsstein,  eine gute Nagelfeile,  um Kanten zu entschärfen,  eine spitze Hautzange,  Holzstäbchen zum Zurückschieben der Nagelhaut ein Fußpeeling  und natürlich Nagelöl und ein paar schöne Lacke.
    Klingen und Messer gehören ausschließlich in die Hände der Profis! Die Geräte sollten auch in gutem Zustand sein, also scharf und natürlich rostfrei.
    Tipps zur Pflege des Nagelsets:  Prinzipiell sollte jeder sein eigenes Material verwenden, (o.k. den Kids kann man dann schon mal die Fingernägel mit der eigenen Schere schneiden). Zur regelmäßigen (!) Reinigung bietet sich Alkohol oder Desinfektionsspray an.
    Wichtig: Schere und Co. gehören in ein geschlossenes Gefäß um die Kanten zu schützen!
  2. Füße werden nicht gut vorbereitet
    Spontanaktionen à la „ui, das sieht aber nicht mehr schön aus, das schneide ich gleich mal weg“ sind nicht angesagt. Zu jeder Fußpflege-Aktion gehört ein Fußbad um die Füße einzuweichen und auf die Behandlung gut vorzubereiten. Das ist vor allem für das Entfernen der Nagelhaut und der Hornhaut wichtig.  Ob im Fußbad noch Rosen- oder Lavendelblätter schwimmen, ist reine Geschmackssache. Viel wichtiger ist ein hornhauterweichender Zusatzstoff beim Badezusatz.  Ach ja: und alten Nagellack entfernt man am besten vor dem Fußbad, und zwar gründlich.
  3. Zu viel Hornhaut wird weggerubbelt
    Auch wenn sie mal prinzipiell nicht schön aussieht, die Hornhaut dient dem Schutz der Füße und war in Zeiten vor Laboutin und Manolo Blahnik von essentieller Bedeutung. Deshalb soll sie auch nicht ganz weg, sondern nur reduziert werden. Denn vor allem Läufer bekommen es sehr schnell schmerzhaft zu spüren, wenn zu viel weggerubbelt wurde und sich unnötige Blasen an den Füßen bilden.
  4. Nagelhaut wird weggeschnitten
    Davor warnten uns schon die Mädchen-Magazine. Nagelhaut bloß nicht schneiden, denn dadurch wächst sie umso schneller nach. Stimmt, sagt auch Berit. Wenn, dann kommt überhaupt eine feine Hautzange zum Einsatz, mit der vorsichtig die gut eingeweichte Nagelhaut entfernt werden kann. Da ist also Zurückhaltung gefragt (für die meisten gar nicht so einfach….), sonst passiert der nächste Fehler:
  5. Zu viel Nagelhaut wird weggenommen
    Wer zu viel wegzupft, riskiert, dass sich das Nagelbett entzündet. Das führt wiederum zu unschöner und schmerzhafter Eiterbildung. (Ui, da will man gar nicht daran denken…)  Besser: Nagelhaut mit einem Holzstäbchen oder einem „Pferdefüsschen“ aus Gummi zurückschieben
  6. Nägel werden zu kurz geschnitten
    Kein kurzer Prozess mit den Fußnägeln! Die Gefahr des Einwachsens ist bei zu kurzen Nägeln besonders hoch. Das ist nicht nur unangenehm im Schuh und brennt, sondern führt auch zur Blasenbildung, v.a. beim Laufen. Das gleiche gilt übrigens auch für ZU LANGE Fußnägel. Bildet sich unter oder neben dem Nagel eine Blase, so führt das in der Regel zum Verlust des Zehennagels und bis der wieder nachgewachsen ist, dauert wirklich lang… Übrigens: die perfekte Länge ist höchst individuell und hängt von der Form von Nagel und Zehen und Vorlieben ab.
  7. Nägel werden falsch geschnitten 
    Hier lauert das nächste Fehlerpotential. Oftmals werden Ecken zu stark weggeschnitten oder auch zu rund. Das führt natürlich wieder zum Einwachsen der Nägel. (Nicht lustig!)
  8. Eincremen wird vergessen
    Wenn alles fertig ist, muss es manchmal schnell gehen und man vergisst das Eincremen (oder hat einfach keine Lust dazu). Gerade trockene Füße neigen dann zu Rissen, die sich bis zu sog. Ragaden (schlimme, tiefe oder blutige Risse) entwickeln können. Wenn man derartige „Problemfüße“ hat, gehört man übrigens in die Hände einer medizinischen Fußpflegerin. Die ist speziell dafür ausgebildet (gilt auch bei Hühnerauchen oder eingewachsenen Nägeln).  Da macht es sogar Sinn bis zu einmal pro Woche die Hornhaut behandeln zu lassen und natürlich gilt: Cremen, cremen, cremen. Am besten mit einer Fußcreme mit Urea und/oder Sheabutter.
    Tipp für samtweiche Füße: einmal pro Woche ein Fusspeeling machen. Das lässt sich prima mit dem Fußbad verbinden und entspannt obendrein.Da mir das alles viel zu mühsam ist, gehe ich lieber einmal im Monat zu Berit. Bei ihr habe ich sogar ein Abo. Ich kann während der Fußpflege meine E-Mails bearbeiten oder Texte schreiben (so wie gerade eben). Bei einer Tasse Tee habe ich eine nette Unterhaltung und hinterher sogar noch perfekt lackierte Nägel. Hier konnte ich Berit dann noch die besten Tipps für den perfekten Zehenlack entlocken.

Hier gibt’s die Infos zum Abo „Happy Feet“ bei prime >>

 

prime Berit Schwaninger

Berit Schwaninger macht medizinische Fußpflege im prime

 

 

 

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Richtig essen bei Sonne und Hitze

Wieder einmal ist es die traditionelle chinesische Medizin (TCM), die uns bei der Frage weiterhilft welche Lebensmittel und Getränke gut bei heißen Temperaturen sind, um unser Körper in Gleichgewicht zu halten. Die TCM teilt Lebensmittel auch hinsichtlich ihrer thermischen Wirkung ein in: heiße, warme, neutrale, erfrischende und kalte Lebensmittel. Gleichzeitig kann man durch bestimmte Zubereitungsmethoden die jeweilige Wirkung abschwächen oder auch verstärken.

Gurken- und Tomatensalat als Frischekick

pure-life-salzburg-essen-tomaten-gesund-tcm-traditionell-chinesische-medizinLebensmittel wie Tomaten oder Gurken wird eine kalte Wirkung zugesprochen. Vor allem im Rohzustand sind sie besonders erfrischend und die kühlende Wirkung kommt voll zum Einsatz. Nicht umsonst ist der Gurkensalat so beliebt im Sommer. Auch andere Gemüsesorten, wie Salat, Paprika oder Zucchini haben eine erfrischende Wirkung. Weniger günstig ist dahingegen gegrilltes Gemüse. Gerade durch das Anbraten, Erhitzen und Grillen beim beliebten Grillfest wird die Wirkung von kühlend zu erhitzend umgedreht. Ein kühlendes Mango-Joghurt Chutney  (siehe Rezept) oder ein Avocadodip ist daher ein guter Wegbegleiter zu Steak und Co.. Auch Lebensmittel, die mit viel Chilli oder Ingwer zubereitet wurden erhitzen den Körper. Im Sommer gilt daher die Faustregel: je leichter verdaulich desto besser für den Körper. Sojasoße oder Salz wirkt dagegen kühlend.

Salzverluste ausgleichen

Vor allem im Sommer schwitzen wir mehr und der Salzverlust sollte beim Sport nicht unterschätzt werden. Pro Liter Schweiß verliert man 9g des wichtigen Mineralstoffs. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Muskelkrämpfe können drohen, wenn der Salzverlust nicht schnell ausgeglichen wird. Auch Magnesium, Kalium und Zink sind Nährstoffe, deren Bedarf im Sommer ansteigt.

Diese Lebensmittel haben den richtigen Coolness-Faktor:

Obst: Mango, Wassermelone, Erdbeeren, Heidelbeeren, Kiwi, Papaya, Avocado, Zitrone Gemüse: Tomaten, Gurken, Sprossen, Oliven, Spargel, Kresse, Wildkräuter, ….
Fisch: Calamari, Tintenfisch, Forelle (neutral), Lachs (neutral)
Fleisch: Truthahn, Rind (neutral), Kalb (neutral)
Milchprodukte: Joghurt, Sauerrahm, Frischkäse, Topfen
Getränke: Grüner Tee, Pfefferminztee, Apfelsaft, Wasser, Prosecco

Viel Trinken, aber lieber warm als eiskalt

pure-life-salzburg-trinken-gruener-tee-gesund-tcm-traditionell-chinesische-medizinGerade im Sommer ist das Trinken das A und O. Sobald aber das Getränk zur Zuckerbombe wird ist der Effekt alles andere als positiv. Die Flüssigkeit kann vom Körper wegen dem hohen Zuckeranteil nicht aufgenommen werden und er trocknet trotz Flüssigkeit aus. Wasser, stark gespritzte Obstsäfte oder Tees sind noch immer die besten Getränke um die Flüssigkeitsreserven wieder aufzufüllen. Kalt bedeutet aber in den meisten Fällen nicht gleich gut. Stark gekühlte Getränke oder Eiscreme wirken sich negativ auf den Körper aus, da sie ihn zu schnell abkühlen lassen. Warmer grüner Tee, dem in der TCM eine kalte Wirkung zugesprochen wird,  hat dahingegen einen besseren Effekt. Die Kombination von frischen Minzblätter und grünen Tee ist der ultimative Frischekick!

Bei aller Anlehnung an traditionelle Ernährungslehren hilft  es auch oft auf den Körper zu hören. Die Lust auf Salat und Joghurt ist im Sommer auch einfach höher als im Winter. Und nicht umsonst zieht es uns im Sommer mehr zu frischem Obst als zu dicken Soßen.

Conny’s Mangosoße

Die Soße habe ich mir selbst ausgedacht. Daher schmeckt sie auch immer anders, weil ich mir noch nie  die genauen Mengen notiert habe. Aber sie schmeckt immer gut und passt prima zu Fisch oder Garnelen.

  • 1 reife Mango
  • ½ Apfel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1-2 EL Joghurt (3,5% Fett)
  • Geriebener, frischer Ingwer
  • Sambal Oelek oder frische Chillis
  • Zitronengras ganz fein gehackt (ca. 2-3 cm vom Stängel)
  • Salz
  • evtl. frischer (asiatischer) Koriander, ein paar Stängel klein hacken

Alles mit dem Pürierstab pürieren. Abschmecken, mit frischen Korianderblätter garnieren,  fertig.   Übrigens:

Hier noch ein Link, wie man Mango Schälen leicht macht >>

 

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Macht eine Glücksrolle glücklich?

Macht eine Glücksrolle glücklich?

Bei meinem letzten Besuch beim Vietnamesen fragte ich mich, ob die legendäre Glücksrolle wohl glücklich macht oder es zumindest soll. Schließlich muss der Name doch irgendwo herkommen oder soll sie sogar Glück bringen?

Beleuchten wir das Ganze im Detail. In Vietnam wird die Glücksrolle goi cuon genannt, was so viel heißt wie „gewickelter Salat“. Salat macht zumindest die Figur glücklich und gesund ist er bekanntlich auch. Neben den Vitaminen finden wir in der Glückrolle außerdem entweder Hühnerfleisch oder Garnelen (oder einen andere adäquate Eiweißquelle). Beides enthält Tryptophan, den Ausgangstoff für das „Glückhormon“ Serotonin. Aha, schon wieder ein Anknüpfungspunkt. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Glasnudeln, deren Ausgangstoff Soja bzw. Mungbohne ebenfalls ein guter Proteinlieferant ist.

Weiter geht’s mit noch mehr gesunden Inhaltstoffen, wie z.B. Karotten oder Gurkensticks oder auch ein paar Frühlingszwiebeln. Karotten sind reich an Beta-Carotin und damit gut für die Haut, z.B. um sie auf die Sonneneinstrahlung vorzubereiten. Na ja, einen schöne Haut lässt die Stimmung schon mal steigen. Nicht umsonst das Sprichwort „sich in seiner Haut wohlfühlen“. Bisher also tatsächlich lauter Glückslieferanten. Bleibt das Reispapier, in das die gesunden Inlays eingewickelt sind. Reismehl und alle daraus produzierten Produkte haben eigentlich einen relativ hohen glykämischen Index bzw. eine hohe glykämische Last. Das heißt, eine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel ist deutlich wahrzunehmen. Die folgende Insulinausschüttung lässt den Blutzucker wieder absinken und das führt – au weh – zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Hunger und auch mal schlechte Laune. Soll das heißen, dass die Glücksgefühle nur von kurzer Dauer sind und am Schluss gar ein Depressions-Tief folgt? Verstärkt durch die „verbesserte“ Fettspeicherung durch das Insulin?

Ganz so schlimm ist es nicht. Schließlich wird die klassische Glücksrolle roh – also unfrittiert – gegessen. Dadurch bewegen wir uns bei diesem Gericht in einem sehr fettarmen Bereich. Auch die Blutzuckerwirkung wäre durch das Frittieren exorbitant höher. Trotzdem sollte man es nicht übertreiben. Ein  oder zwei Glücksrollen sind ein toller Snack oder eine fettarme Vorspeise. Wie so oft, gilt auch hier. Maß halten ist angesagt. Zuviel davon sorgt für einen Kohlenhydrat-Overflow mit allen negativen Begleiterscheinungen.

Die Glückrolle wird in der Regel mit Sojasoße und zerhackten Erdnüssen gegessen. Vorsicht bei anderen asiatischen Fertigsoßen. Die können neben vielen Geschmacksverstärkern auch jede Menge Zucker enthalten. Und dafür übernehme ich stimmungsmäßig bekanntlich keine Garantie 😉

Wer mehr zur Namensgebung von Glücksrolle oder Frühlingsrolle wissen möchte, wird hier fündig:
http://www.inasien.de/magazin/kulinarisches/kulinarisches_2007-03.php

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